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NADOR ist ein Gemeinschaftsprojekt des Unternehmers Rainer Garger, dessen ungarischen Cousins Imre Garger sowie des Winzers Reinhold Krutzler. 3,5 Hektar Weingärten liegen zur Gänze auf der ungarischen Seite des Eisenbergs („Vas-Hegy“), welcher der Gemeinde Vaskeresztes zugerechnet wird. Der Wein namens NADOR wird zu 100 % aus Blaufränkisch-Trauben erzeugt und kommt mit beginnender Trinkreife nach 4 – 5 Jahren Ausbau und Reifung auf den Markt.

„Ich will Weine kreieren, köstliche Blaufränkisch-Weine vom Eisenberg – aber von der anderen, der ungarischen Seite. Denn kaum jemand weiß, dass dort hervorragende Bedingungen für Kékfrankos-Weine herrschen!“, sagte Rainer Garger im Jahr 2000 und begann seine Visionen auch tatsächlich umzusetzen. Nach mehr als einem Jahrzehnt der hartnäckigen Entwicklungsarbeit wurde im Frühling 2013 der erste Jahrgang präsentiert: NADOR 2009.

NADOR versteht sich als Botschafter des (ungarischen) Eisenbergs und will dazu beitragen, das Weinanbaugebiet vor allem in Österreich und Ungarn, aber auch international, bekannter zu machen.

Von Anfang an war für Garger klar, dass sein Wein ein besonderer Wein sein sollte. Ein Blaufränkisch von höchster Qualität, welcher die Handschrift des mineralischen Terroirs trägt und der stolz von seiner Herkunft vom Eisenberg erzählt. Ein Wein, der diese einzigartigen, charakteristischen Züge des Eisenbergs trägt: Die Frische, die kantige Mineralik, die Würze, die Vollmundigkeit, welche sich nach ausgiebiger Reifezeit zu einer unglaublichen Harmonie verbinden.

Markant, seidig-elegant, mineralisch, von Wärme und Würze geprägt. Ganz so, wie Rainer Garger Rotweine liebt und wie er sie gemeinsam mit Reinhold Krutzler keltert – kompromisslos im Qualitätsanspruch und dem Ausdruck des lokalen Terroirs verschrieben.

NADOR kommt erst nach einem langen Reifungsprozess von 4 – 5 Jahren im Fass und auf der Flasche auf den Markt: Harmonisch ausbalanciert muss der Wein nicht weiter gelagert werden, bringt aber locker zehn bis fünfzehn Jahre Kellerpotenzial mit.

  • 2013

    NADOR 2013

    Die gesamte Ernte wurde durch schweren Hagel im Juni vernichtet.

  • 2012

    NADOR 2012

    Fassprobe

    Reben:
    Blaufränkisch der Lage Wanzer

    Lage / Boden:
    Süd / Grün- und Blauschiefer; Quarzadern.

    Alter der Reben:
    9 Jahre. Die Weingärten wurden über Jahrhunderte als solche bewirtschaftet, allerdings in den 1940er Jahren still gelegt. Die Böden konnten sich 6 Jahrzehnte lang ausruhen und regenerieren.

    Ernte / Ertrag:
    10. September 2012 – 10 hl/ha

    Gärung:
    Spontanvergärung in geschlossenen Gärständern, Pressung nach 35 Tagen, biologischer Säureabbau in 500 l Fässern.

    Lagerung:
    Ca. 22 Monate in gebrauchten Fässern (90% in 500 l Fässern, 10% in Barrique).

    Analyse:
    13,5% Alkohol; Säure 5,6 g/l; 1,3 g/l Restzucker.

    Abfüllung:
    2015

    Optimale Trinkreife / Trinktemperatur:
    2017 – 2025 / 16 – 18°C

    Empfehlung: Dekantieren Sie den Wein zumindest 3 Stunden vor Trinkgenuss

  • 2011

    NADOR 2011

    Dunkles Rubingranat, fast opaker Kern, violette Reflexe, schwarze beerenfrucht, reife kirschen, feines Kräuteraroma. Saftig, elegant, gute Extraktsüsse, mineralischer Nachhall, ein facettenreicher Speisebegleiter.

    Reben:
    Blaufränkisch der Lage Wanzer

    Lage / Boden:
    Süd / Grün- und Blauschiefer; Quarzadern.

    Alter der Reben:
    8 Jahre. Die Weingärten wurden über Jahrhunderte als solche bewirtschaftet, allerdings in den 1940er Jahren still gelegt. Die Böden konnten sich 6 Jahrzehnte lang ausruhen und regenerieren.

    Ernte / Ertrag:
    20. September 2011 – 10hl/ha

    Gärung:
    Spontanvergärung in geschlossenen Gärständern, Pressung nach 29 Tagen, biologischer Säureabbau in 500 l Fässern.

    Lagerung:
    21 Monate in gebrauchten Fässern (90% in 500 l Fässern, 10% in Barrique).

    Analyse:
    13,5% Alkohol; Säure 5,9 g/l; 1,1 g/l Restzucker.

    Abfüllung:
    Jänner 2014

    Optimale Trinkreife / Trinktemperatur:
    2015 – 2025 / 16 – 18°C

    Empfehlung: Dekantieren Sie den Wein zumindest 3 Stunden vor Trinkgenuss

  • 2010

    NADOR 2010

    Mittleres Rubingranat, zarte Randaufhellung. Beachtliche Duftfülle, ausgereift, filigrane Prägung, salzige und würzige Pikanz, dicht und extraktbetont, ausgewogen und pointiert, mineralisch, elegant, angenehmens Säurespiel. Lang anhaltend und eindrucksvoll.

    Reben:
    Blaufränkisch der Lagen Woller & Stuala

    Lage / Boden:
    Süd bis Südwest / Grün- und Blauschiefer mit Quarzadern.

    Alter der Reben:
    7 Jahre. Die Weingärten wurden über Jahrhunderte als solche bewirtschaftet, allerdings in den 1940er Jahren still gelegt. Die Böden konnten sich 6 Jahrzehnte lang ausruhen und regenerieren.

    Ernte / Ertrag:
    24. September 2010 – 10 hl/ha

    Gärung:
    Spontanvergärung in geschlossenen Gärständern, Pressung nach 32 Tagen, biologischer Säureabbau in 500 l Fässern.

    Lagerung:
    24 Monate in gebrauchten Fässern (90 % in 500 l Fässern, 10 % in Barrique-Fässern)

    Analyse:
    14,0 % Alkohol – 5,1 g/l Säure – 1,0 g / l Restzucker

    Abfüllung:
    November 2012

    Optimale Trinkreife / Trinktemperatur:
    2014 – 2025 / 16 – 18°C

    Empfehlung: Dekantieren Sie den Wein zumindest 3 Stunden vor Trinkgenuss

  • 2009

    2009 MEININGERS
    WEINGUIDE 91 PUNKTE

    NADOR 2009

    „Dunkles Rubingranat, violette Reflexe, zarte Randaufhellung. Reife, dunkle Beerenfrucht, ein Hauch von Lakritze und Nougat, feines, tabakig unterlegtes Bukett. Stoffig, straffe Textur, frische Kirschenfrucht, gut integrierte Tannine, angenehme Würze, mineralischer Touch im Abgang. Gute Balance und Frische – zeigt eine gute Länge, bereits antrinkbar, verfügt über Reifepotential.

    Reben:
    Blaufränkisch der Lagen Wanzer, Woller & Stuala

    Lage / Boden:
    Süd bis Südwest / Grün- und Blauschiefer; Quarzadern.

    Alter der Reben:
    6 Jahre. Die Weingärten wurden über Jahrhunderte als solche bewirtschaftet, allerdings in den 1940er Jahren still gelegt. Die Böden konnten sich 6 Jahrzehnte lang ausruhen und regenerieren.

    Gärung:
    Ohne Reinzuchthefen in geschlossenen Gärständern, Pressung nach 40 Tagen, biologischer Säureabbau im Stahltank.

    Lagerung:
    19 Monate im gebrauchten Fässern (80% in 500l Fässern, 20% in Barrique).

    Analyse:
    14,0% Alkohol; Säure 5,6 g/l; 1,2 g/l Restzucker.

    Abfüllung:
    June 2011.

    Trinkreife / Trinktemperatur:
    2013 – 2022 / 16 – 18°C;

    Empfehlung: Dekantieren Sie den Wein zumindest 5 Stunden vor Trinkgenuss.

Die sanft-hügelige Landschaft wird mit bis zu 280 Sonnentagen pro Jahr verwöhnt. Naturparks und zahlreiche Wander- und Radwege laden den Besucher ein, die Seele in der ruhigen, unaufgeregten Landschaft baumeln zu lassen. Kleinteilige, landwirtschaftliche Betriebe und Winzer prägen das Landschaftsbild. Die Region ist bekannt für ihre mineralisch-würzigen Blaufränkisch-Weine mit ihrer unverwechselbaren Typizität.

Doch schon vor etwas mehr als 100 Jahren entdeckte man das Potential des Blaufränkisch am Eisenberg. Die Blaufränkisch-Reben (von den Einheimischen „Burgunder“ genannt) sollen einer Legende folgend von Franz Stephan von Lothringen im 18. Jahrhundert nach Österreich gebracht worden sein. Die Reben wurden daher fälschlicherweise als französische Reben angesehen und demnach als „Burgunder-Reben“ bezeichnet.

Heute gehört der ungarische Teil des Eisenbergs zum Weinbaugebiet Sopron. Das Weinbaugebiet ist rund 1.500 Hektar groß, es wird mehr Rotwein als Weißwein produziert. Bei den weißen Trauben dominieren Grüner Veltliner, Chardonnay, Traminer, Zenit, Sauvignon Blanc und Frühroter Veltliner, bei den roten Rebsorten ist Blaufränkisch, der in Ungarn Kékfrankos genannt wird, ganz klar vorherrschend. Die Reben wurden daher fälschlicherweise als französische Reben bezeichnet und demnach „Burgunder-Reben“ genannt.

Weinmanufaktur Eisenberg
Rainer Garger
A-1130 Wien, Am Platz 4/9
T: +43 1 879 93 99
E: office@nadorwine.com
www.nadorwine.com

Weingut Krutzler
Reinhold Krutzler
A-7474 Deutsch-Schützen Nr. 250
T: +43 3365 22 55
E: weingut@krutzler.at
www.krutzler.at

gm