NADOR wird aus den 3 Lagen Wanzer, Woller und Stuala mit insgesamt 3,5 Hektar Größe gekeltert. Die 3 Weingärten liegen auf der ungarischen Seite des Eisenberg, welche ca. 60 % des Anbaugebiets darstellt.

Die 3 Lagen sind ausschließlich mit Blaufränkisch-Reben bepflanzt. Die Pflanzdichte beträgt 5.000 Stöcke pro Hektar, die Reben sind mit einem Zeilenabstand von 2,3 m und 0,9 m Stockabstand bepflanzt. Die in den Jahren 2003 – 2007 neu ausgepflanzten Reben werden jeweils auf 1 Strecker und 8 Augen geschnitten. Auf dem begrünten Boden zwischen den Zeilen wachsen tiefwurzelnde Kleesorten und Gräser – eine naturnahe, schonende Bewirtschaftung der Weingärten ist selbstverständlich.

Wanzer

Die Zufahrt zu diesem knapp 3 Hektar großen Weingarten ist besonders idyllisch: Man steigt eine schmale Straße bergan, fährt durch einen kleinen Laubwald, der teils mit schönen, alten Eichen bestückt ist, bis man oben ankommt und die herrliche Aussicht genießt. Noch vor wenigen Jahren war hier nichts von Weinbau zu sehen: Rund 60 Jahre lang lag die Fläche brach. Rainer Garger rodete das Gestrüpp und formte mit Raupe und Bagger die alten Terrassen neu. Im Jahre 2003 wurde auf der neu angelegten Fläche Blaufränkisch ausgepflanzt. Die Lage Wanzer zeichnet sich durch den besonders kargen Boden aus, reich an Schiefer und Quarz, oft nur wenige Zentimeter von nahrhaftem Humus bedeckt. Der steil abfallende, südlich orientierte Weingarten erstreckt sich auf einer Seehöhe von 330 – 370 m Seehöhe. Das Klima zeigt pannonische Einflüsse; beinahe 300 Sonnentage im Jahr mit trocken, heißen Sommern und teils sehr kalten Wintern herrschen vor. Die Temperaturschwankungen in der Reifephase im Tag-Nachtverlauf sorgen für das angenehme Säurespiel im Wein.

Woller

Dieser 0,7 Hektar große, südlich orientierte Weingarten liegt am Fuße der auslaufenden Eisenberghänge. Die Lage zeichnet sich durch einen tiefen, fruchtbaren Boden aus, im Untergrund teils lehmig teils mit feinem Schiefer durchzogen. Der Weingarten befindet sich auf einer Seehöhe von 310 m.

Stuala

Das sind jene 0,17 Hektar Land, die bereits von Gargers Großmutter bearbeitet wurden. Der Name Stuala deutet bereits auf den steinigen Untergrund hin. Die Lage Stuala hat als einzige westliche Orientierung, sie liegt am östlichen Teil des Vas-Hegy. Der karge Boden auf einer Seehöhe von 330 – 350 m weist einen hohen Schieferanteil aus. Die Reben werden aufgrund ihrer exponierten Lage von den häufig wehenden Winden sehr gut durchlüftet.