Besonderes Herzblut wurde in die Suche nach einem individuellen und außergewöhnlichen Namen für den Rotwein investiert. Der Name sollte nicht nur markant klingen, sondern auch Bezug auf die lokale Geschichte der Grenzregion Österreich und Ungarn nehmen.

Ausgangspunkt der Recherchen war das geschichtsträchtige und über Jahrhunderte dominante Kloster Pernau (ursprünglich als Zisterzienser-Niederlassung gegründet) und der benachbarte Geburtsort Vaskeresztes (dt. Grossdorf) seines Vaters. Das Kloster war seit seiner Gründung in 1219 über Jahrhunderte der gesellschaftliche und wirtschaftliche Mittelpunkt der Region. Der Gründer des Klosters, Banus Chepan, trug den Titel Nador (der königliche Gesandte) und war der Spross eines alten Adelsgeschlechts auf heute ungarischem Boden. Das Kloster widmete sich von Anfang an der Landwirtschaft, Viehzucht und dem Weinbau. Eine der zum Einflussbereich des Klosters gehörenden fünf Ortschaften ist das heutige Vaskeresztes, in dessen Verantwortung der Weinbau lag.

Nachdem die von Garger erworbenen Weingärten ursprünglich vermutlich einmal zum Besitz des Klosters gehört haben, erschien die Benennung des Weines nach dem Gründer Nador Istvan Banus plausibel. Der Wein ist nach dem Titel des Gründers NADOR benannt.

Im Rahmen der Recherchen stieß man auch auf das ehemalige Wappen der Gemeinde Vaskeresztes, welches bis 1921 in Verwendung war. Das Wappen ziert heute das Etikett von NADOR.